Projekttag im Südburgenland

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Am Mittwoch kam endlich der heiß ersehnte Tag aller Kinder der 3./4. Schulstufe: Schon in aller Frühe starteten wir mit dem Bus in Richtung Südburgenland.

Bei unserer ersten Station in Gerersdorf angekommen, hieß es erst einmal gemütlich jausnen, bevor wir wir das Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf besichtigten. Bei einer sehr kurzweiligen Führung konnten wir sogar einen Kitting aus Unterschützen bewundern, der früher zwei Häuser von unserer Schule entfernt stand und nun im Freilichtmuseum bewundert werden kann. Er stand damals im Garten des Uropas eines Schülers unserer Klasse!

Nach vielen interessanten Informationen zum Leben in früheren Zeiten konnten im Anschluss die Spiele aus Zeiten vor Switch, Play Station und Co ausprobiert werden, wobei die Zeit wie im Flug verging.

Weiter ging unsere Fahrt nach Minihof-Liebau, wo wir die Tierauffangstation im Naturwinkel Saufuß besichtigten. Gerti führte uns durch die Anlage und zeigte uns die Vögel in den Volieren, die hauptsächlich nach Autounfällen zu ihr kommen und nun liebevoll versorgt werden. Außerdem konnten von Gerti aufgenommene Nutztiere im Stall gestreichelt und auf der Weide bestaunt werden. Wir durften sogar erst zwei Tage alte Ferkel bestaunen, ein ganz besonderes Erlebnis!

Nach all diesen Eindrücken und Informationen knurrte natürlich schon der Bauch - gestillt wurde unser Hunger von einem guten Erdäpfelgulasch, welches über dem Lagerfeuer gekocht worden war.

Gut gestärkt reisten wir weiter in den südlichsten Ort des Burgenlandes, nach Kalch. Dort warteten schon Hans und Rosalinde auf uns, die den Obstsortengarten aufgebaut haben. Hier können alle im Burgenland heimischen Äpfel-, Birnen-, Kirsch- und Marillensorten beim Wachsen bewundert - und wenn man zur richtigen Zeit vor Ort ist, natürlich auch verkostet - werden.
Rosalinde brachte uns Vieles rund um die Bienen und ums Imkern bei, wir durften in einen besiedelten Bienenstock schauen und Imkerhüte probieren. Danach bestaunten wir ein riesiges Insektenhotel und bauten uns Ohrwurmhotels, die wir zuhause in die Bäume hängen können.

Hans nahm mit uns ein großes Hör- und Klangrohr unter die Lupe und wir spielten ein Tierstimmen-Quiz. Ausgestattet mit „Pollenhöschen“ konnten wir fleißige Bienen spielen, die gelbe Blütenpollen in den Bienenstock transportieren müssen, danach durften wir ausprobieren, wie sich ein Frostspanner mit vielen Beinen fortbewegt.
Anschließend bauten wir eine Bewässerungsanlage, um zwei besondere Apfelbäume mit Wasser versorgen zu können - ein ganz besonderer Spaß!

Natürlich macht das viele Reden über Honig auch Lust auf ebendiesen - deshalb gab es eine Jause mit Honigbroten und Apfelsaft, die Kinder konnten gar nicht genug davon bekommen. Müde, aber glücklich traten wir anschließend die Heimreise an und hatten zuhause viel zu erzählen!

Mehr Fotos finden Sie in unserer Galerie!

 

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