Volksschule Unterschützen

Schule
Volksschule Unterschützen

Die Volksschule wird zweiklassig geführt. Besonderes Augenmerk wird auf Individualisierung und Differenzierung gelegt. Durch die Altersmischung können Kinder viel von einander lernen. Dies ist auch besonders wichtig im sozialen Umgang miteinander. Die Kinder lernen rücksichtsvoll und flexibel zu sein, werden aber auch bestärkt, ihre Interessen nicht aus den Augen zu lassen. Das pädagogische Konzept ermöglicht individuelle Betreuung auf natürliche Weise. Auch musische Schwerpunkte werden gesetzt. Durch die Altersmischung kann jedes Kind seine passende Lernumgebung finden.

Mit der Volksschule Jabing und der Volksschule Markt Allhau arbeiten wir im Schulverbund der "Innovativen Schwerpunktschulen der PH Burgenland". In diesem Verbund wird durch kollegiale Hospitationen der unterrichtenden Schulleiterinnen und der Lehrerinnen die Professionalisierung und die Schulentwicklung auf hohes Qualitätsniveau gebracht. Wir wollen die besten Lernbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler schaffen.

Vereinbarte Regeln

Kinder im Schnee
Unsere Regeln sind unsere Regeln.
  1. Wir grüßen einander.

  2. Wir sind freundlich, respektvoll, hilfsbereit und höflich.
  3. 
Wir kommen rechtzeitig in die Schule.

  4. 
Wir gehen sorgsam mit den Schulsachen und allen Dingen in unserer
 Schule um.

  5. Wir achten auf Ordnung und Sauberkeit.
  6. Wir achten auf unsere Sicherheit (Pause !).

  7. 
Wir wollen Vorbild sein!


Schwerpunkt und Leitbild

"Begabungsförderndes Arbeiten in einer altersgemischten Gruppe"

Die Idee dahinter...

Kinder:

  • kommen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Schule
  • sind individuelle Persönlichkeiten
  • haben verschiedenen Interessen
  • sollen bestmöglich gefördert werden

Allen Kindern soll die Möglichkeit geboten werden, so von der Schule empfangen zu werden, wie sie sind.

Jedes Kind hat besondere Bedürfnisse, ernst zu nehmende Bedürfnisse, die gestillt werden müssen, wie zum Beispiel nach Herausforderung, selbständiger Arbeit und dem Bedürfnis dort abgeholt zu werden, wo das Kind gerade steht. (vgl. Maria Montessori). Jedes Kind hat einen anderen Zugang zu Lerninhalten, und je vielfältigere Angebote vorhanden sind, desto leichter ist ein solcher zu finden. Egal in welchem Bereich ein Kind „weiter“ ist oder auch noch mehr Zeit benötigt, es will dort anknüpfen können und nicht „gebremst“ oder überfordert werden. Dieses Anknüpfen ist durch die Organisation einer Mehrstufenklasse besonders einfach, weil ja Materialien für alle vier Schulstufen vorhanden sind und die Kinder sich nahtlos mit dem Stoff einer anderen Schulstufe beschäftigen können.

Durch das bewusste Einsetzen der Altersmischung entstehen Lerngruppen auf verschiedenem Niveau. Dadurch können die Kinder viel voneinander lernen. Das bewirkt auch ein besseres Verständnis von kognitiven Inhalten, denn was ein Kind einem anderen erklärt hat, beherrscht es nachhaltig.

So kann für ein Kind, das z.B. in einem Bereich schon weiter fortgeschritten ist, ein älteres Kind ein toller Lernpartner sein, während es sich zum Spielen aber gleichaltrige Kinder aussucht. Ganz besonders wichtig ist die Altersmischung auch für das Soziale Lernen. Wie in einer gut funktionierenden Großfamilie können Kinder vielfältige Erfahrungen machen und voneinander lernen. Sie müssen zum Beispiel rücksichtsvoll und flexibel sein, weil ja in einem Raum Verschiedenes gelernt und gelehrt wird, sie werden aber auch bestärkt, ihre Interessen nicht aus den Augen zu verlieren.

Unser Förderkonzept

Starke fordern – Schwache fördern

Die Förderung von Schülerinnen und Schülern ist ein grundlegender pädagogischer Auftrag der Schule und ein elementares Prinzip jedes Unterrichts. Förderung meint einerseits die bestmögliche Entwicklung der Leistungspotenziale aller SchülerInnen, andererseits soll Förderung Lernversagen – und damit auch negative Beurteilungen – möglichst verhindern. Förderung stellt ein Qualitätselement der Schule dar.

Motiv

Da in der Schule montessori-orientiert gearbeitet wird, gilt der Grundsatz: Das Kind dort abzuholen, wo es gerade steht. Das gilt für teilleistungsschwache Kinder genauso, wie für besonders begabte.

Die Förderung erfolgt bei uns durch:

  • intensives Individualisieren des Unterrichts und durch differenzierte Unterrichtsgestaltung (Arbeit nach Tages- und Wochenplänen)
  • projektorientiertes Arbeiten und individuelle Schwerpunktsetzung zur Entfaltung der Persönlichkeit.
  • zusätzliche Maßnahmen wie Interessensförderung, aber auch durch den Förderunterricht.